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Yogini Weisheit

Das Bemuttern ist immer präsent, immer und überall. Dieses Bemuttern ist es, was alles zusammenhält. Dennoch handeln wir kollektiv so, als ob die Mutterenergie eine Art Nebengleis zu dem ist, was wir “richtiges Leben” nennen, das Leben “da draußen”. Als ob Mutterschaft eine Pause von den sogenannten “wichtigen” Dingen ist, die in der Welt geschehen. Wir schaffen eine künstliche Distanz zwischen uns selbst und der tiefen schöpferischen Intelligenz der Mutter. Wir verurteilen sie, entwerten sie.
Die Stimme des Patriarchats in unserem Inneren mag uns erzählen, dass Bemuttern eine weiche, schwache Qualität ist, die nur im Familienleben von Wert ist. Dass sie zu offen und anfällig ist, um eine Rolle in der rauen und aggressiven Atmosphäre der Welt heutzutage zu spielen. Wir neigen dazu, Kriegerfiguren als Vorbilder für die Lösung der sehr realen Probleme der Welt zu betrachten und beziehen uns auf all die Kriege, Konflikte, Gier und Manipulationen, die heute stattfinden. Aber schau dich um…. Irgend etwas funktioniert nicht. Die Krieger wird gebraucht, kann aber nur dann dem Ganzen dienen, wenn er in der Medizin der Mutter verwurzelt ist.
 
~ Chameli Ardagh