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A Yogini Prayer

NamasteYoginigebet

Ich verbinde mich mit dem uralten Kreis der Yoginis, dem Kreis bewusster und spirituell praktizierender Frauen. Frauen, die schon immer um ihren Körper als ein Portal zum All-Einen wussten, Frauen, die wussten, dass weibliche Wiederanbindung, RELIGION, über den Körper geschieht; auch wenn man ihnen lange Zeit weismachen wollte, dass genau dieser Körper und seine Gefühle und Empfindungen der spirituellen Erkenntnis und der letztendlichen Befreiung im Wege stünden.

Ich verbinde mich mit dem Kreis der Yoginis, der seit uralter Zeit besteht und genährt ist  von weiblicher spiritueller Praxis, von Gebeten, Gesängen, Tänzen, Ritualen.

Er ist geweiht durch Geburtswehen und Todesqualen,

geheiligt durch Wut, Tränen, Schmerzen, Ekstase und Hingabe.

Der Yoginikreis ist gefestigt durch den Geist der einen Schwesternschaft. Besiegelt in unserer Zeit durch ein weltweit gültiges Manifest.

Dieses Manifest ist meine Leitlinie, mein Leuchtturm. Dorthin kann ich immer wieder zurückkehren, wenn ich mich in den mentalen Reichen von Verurteilung, Projektion und Mangel verloren haben, wenn ich mich in der Illusion der Angst vor und der Trennung von meinen Schwestern verloren habe.

global sisterhood manifesto

Als Yogini weiß ich um die tiefe Liebe der Schwestern. Und ich weiß auch, dass sie, wie ich selbst auch, immer wieder straucheln und sich verletzen in der Praxis der Schwesternliebe und-solidarität.

Ich verzeihe ihnen und mir selbst immer wieder…und immer wieder. Hunderttausendmal und mehr…

Dieser Kreis ist unendlich und immer hier. Er ist ein lebendiger Organismus. Ich füttere ihn durch meine Präsenz und Hingabe. Und ich erhalte Nahrung durch ihn, wenn ich in den neblig diffusen Orten von Stagnation fest hänge oder wenn der Dämon der Angst mich lähmt; wenn ich verwirrt  bin und nicht weiter weiß.

Ich weiß um die transformative Kraft des Kreises. Ich weiß, dass wenn in mir Veränderung geschieht, sie dadurch auch in der Welt geschieht. Ich weiß,, dass wir Schwestern gemeinsam kleine und große Wunder bewirken können.

Ich weiß um die weibliche Weisheit und Kraft, die immer und zu jeder Zeit zu Hundertprozent hier ist, ganz gleich, ob sie sich in Wildheit und Tanz oder in Taubheit und Lethargie ausdrückt. Es ist dieselbe Intelligenz, die unterschiedliche Erscheinungsformen annimmt… mal fließend, mal zäh tropfend, mal eingefroren…mal hell, mal dunkel…mal klar, mal trüb.

Alles ist Teil einer großen Wellenbewegung……

Als Yogini vertraue ich mich den Zyklen und Rhythmen der Natur an. Sie ist neben meinem Körper meine weiseste Lehrerin auf Erden.

Und so lausche ich ehrfürchtig und still der Existenz, lasse meine Wurzeln in alle Richtungen wachsen und tief ins Herz aller Dinge. Ins Zentrum dessen, woraus alles entsteht. Zurück ins Herz der Liebe. An den Ort, wo es nie eine Trennung gegeben hat.

Mögen von diesem heiligen Ort aus all meine Handlungen entstehen.

Zum Wohle von allem, was existiert.

So sei es.

~ Claudia Taverna, www.womanessence.de

 

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Ich bin Claudia Taverna, Tempelmutter, Seminarleiterin und freiberufliche AWI Mitarbeiterin.  Mein Anliegen ist es, Räume zu schaffen, in denen Frauen erwachende Weiblichkeit als eine im Körper spürbare Erfahrung erleben können. Die fundierte Ausbildung zum Women´s Group Facilitator bei Chameli Ardagh gab mir Grundlagen an die Hand, die meinen Frauengruppen eine rundum tragende Struktur verleihen. Mehr und mehr erfahre ich durch die Tempelgruppenpraxis und den Awakening Women Schwesternkreis die heilsame und transformierende Kraft der Schwesternschaft.

Besuche mich auf meinem Blog www.womanessence.de !