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Yogini Weisheit

Obwohl wir vielleicht in unserer Meditation und spirituellen Praxis ein Gefühl des Friedens, der Freiheit und der Liebe erleben, geht es vielen von uns so, dass sobald wir unsere Augen geöffnet haben und wieder mit der Welt in Beziehung treten, alte Gewohnheiten das Ruder übernehmen, die nicht zwingend unsere innere Verwirklichung wiederspiegeln.

Wir fühlen uns erleuchtet solange die Welt um uns herum ruhig bleibt oder solange unser Partner nicht dieses eine irritierende Ding macht. Sobald jedoch unser Partner spricht oder wir Montags zur Arbeit zurückkehren, fühlen wir uns entwurzelt von der Erkenntnis in unseren Herzen; wir fühlen uns als hätten wir “die Verbindung verloren.” Da ist das Gefühl einer Abspaltung, so als ob unsere spirituelle Freiheit von unserem alltäglichen Leben getrennt ist.

Das göttlich Weibliche bringt uns die lange ersehnte Medizin der Ganzheit. Sie sagt uns: “Es ist nicht der Körper; es ist nicht das physische, alltägliche Leben, dass dich gefangen hält. Es ist das ständige sich dagegen auflehnen und Widerstand leisten, dass dich verstrickt hält. Es ist die Vorstellung des Getrenntseins, die Leid erzeugt.”

~ Chameli Ardagh