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Sei gut zu dir selbst

Die Unschuld und evolutionäre Intelligenz deines spirituellen Sehnens kann leicht von ambitionierten, kritischen Gedankenschleifen entführt werden. Ehe du dich versiehst, verknüpfst du ein wirklich harschen und verurteilenden Umgang mit dir selbst damit, eine gute und verantwortungsbewusste Yogini zu sein.


Wir kritisieren und treiben uns selbst an; wir zucken zusammen vor Scham angesichts all unserer Makel und schlechten Angewohnheiten; wir vergleichen uns selbst mit anderen und nennen das “Wachstum”. Wir fürchten, dass sich nichts ändern wird, wenn wir nicht verurteilen und antreiben.

Schau ein bisschen genauer hin. Nimm wahr, was mit deinem Bewusstsein passiert, wenn du ins Selbsturteil verfällst: es zieht sich zusammen und es gibt dort wenig Bewegung. Ganz wenig Raum für Wachstum.

Sei freundlich mit dir selbst, [First Name ##cap_lower_first], auf diesem wilden Ritt des Erwachens. Das, was dich wachsen lässt, ist die Liebe. Alles wächst in Liebe. Alles wächst in Liebe, weil Liebe ein Raum ist.

Alles ist jederzeit dabei, sich zu entwickeln ohne, dass du drängst. Sobald du aus dem Hamsterrad der endlosen Selbsturteile und Selbstoptimierung springst, wenn du Güte und Mitgefühl in ein Erleben bringst, dann dehnt sich der Raum um deine Erfahrung herum aus und die Evolution hat ihren Raum zum Atmen und sich entfalten.

Das Intelligenteste, das du tun kannst, besteht im aktiven Kultivieren von Güte und Mitgefühl, um diese Qualitäten in dir zu stärken, so wie du einen deiner Muskel aufbauen würdest. Güte und Liebe für dich selbst, ist nichts, was du mal fühlst und dann wieder nicht, so wie ein Luxusgut etwa für die Augenblicke, in denen du mal Zeit dafür hast oder etwas von dem du erhoffst, in diesen besonderen heiligen Momenten zu zehren. Diese weite Güte liegt tiefer als deine Gefühle, sie ist die Wurzel, die dein Leben nährt. Sie ist ein Yoga, eine Sadhana, eine Praxis, der du dich verschreibst.

Im Saal der Shakti Spiegel ist die Weiße Tara die Göttin des Mitgefühls. Sie symbolisiert diese uns innewohnende Fähigkeit, uns selbst und die Welt in Liebe zu halten und zu wachsen. Sie lehrt uns, das für unsere Freiheit keiner unserer Anteile ins Exil geschickt werden braucht. Sie ist Weite und Ganzheit, eine Medizin nach der wir in dieser von uns erschaffenen fragmentierten und entwurzelten Welt so sehr dürsten. Tara führt uns und sie erweckt in uns das Yoga des Mitgefühls.

Ich definiere Mitgefühl gern als Präsenz mit Wärme. Mitgefühl ist wie eine warme Decke des Raums, die du aufgreifen und um dich herum legen kannst, ganz gleich, was du gerade erlebst. Und jederzeit kannst du diese weite Wärme anderen Menschen, den Tieren, den Pflanzen, dem Wasser, den Steinen und der Nahrung anbieten. Selbst deiner Teetasse, deiner Kleidung und deinem Bett. Deine Beziehungen, deine Projekte, deine Visionen und deine Erinnerungen: alles reagiert auf die Liebe.

Tara, führe mich zur Medizin der Gütigen …
Zum Wohle aller…

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Chameli

P.S. Wir beginnen unsere 21 Tage Tara Sadhana am 5. September.
Sadhana ist spirituelle Praxis. Spirituelle Praxis ist Liebe. Biete dich 21 Tage lang dem Altar des wachen Lebens an. Durch tägliche Praxis und kurze Sutren des Erwachens, verbinden Sie sich wieder mit einer Wahrheit, die aus dem Universellen kommt und doch einzigartig durch Sie vibriert. Weitere Informationen + zur Anmeldung finden Sie hier.