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Yogini Weisheit

Viele verbinden Yoga mit Asana Praxis, mit den verschiedenen körperlichen Positionen, die wir im Yogaunterricht einnehmen. Hier verwenden wir den Begriff Yoga in einem umfassenderen Kontext. Yoga kann körperliche Positionen beinhalten, aber es weist auch auf eine innere Position hin, auf eine innere Haltung gegenüber dem Leben — einer Haltung bewusster Praxis.

Yoga bedeutet Vereinigung. Durch unsere innere Yoga Praxis richten wir unser Gewahrsein auf einen größeren Ausdruck unseres Wesens aus. Das ist es, was wir “unser Yoga machen” nennen. Wir lassen uns auf unserer Erfahrung von Moment zu Moment schöpferisch ein.

Wie kannst du dein Yoga genau jetzt tun?

Öffne dich und sinke hinein; werde vertraut mit deiner Erfahrung genauso wie sie jetzt gerade ist. Statt nach all den Methoden und Techniken zu greifen, die du dir im Laufe der Zeit angeeignet hast, richte dein Gewahrsein auf ein inneres Wissen aus. Dieses Wissen spricht vielleicht nicht in Worten. Es drückt sich womöglich als Puls aus oder vielleicht als eine Schwingung, als eine Körperempfindung. Dir fällt vielleicht auf, dass sich reinfallen lassen und sich öffnen nicht im Tun liegen, sondern viel mehr ein loslassen ist. Eine Entspannung des gewohnheitsmäßigen Impulses, der uns immer wieder vom Portal des gegenwärtigen Moments wegführt.

~ Chameli Ardagh