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Seidengeknister Samtgeflüster

 von Jana Irmgard Arnberger

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Seidengeknister, Samtgeflüster,

Herznahe Körper, Kerzenschein,

Küssen, Lachen, Wollust und Wein.

Blüten im Haar, weit offene Brust,

Summen und lachen, fallen in Lust …

Falling in love … fallen und fallen … Continue reading →

Die Kraft der Dunklen Schwester

von Esther Kaliayoga Greter

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Diesen Sommer war ich mit einer Yogaklasse draussen am Üben. Der Platz liegt direkt neben einem Kindergarten. Als die Kinder Pause hatten und uns sahen, hörten wir von weitem schon, wie sie sagten: «Die machen Yoga, ooohhmmmm…». Und sie hielten die Hände in einer Gebetsposition.

Ich musste lachen. Soweit sind wir also. Schon die Kinder wissen, dass Yoga was mit «Ohm singen» und einem heiligen Gesichtsausdruck zu tun hat.

Das ist ein verbreitetes Phänomen.

 

Kann es sein, dass du, wenn du an Yoga, Spiritualität oder Persönlichkeitsentwicklung denkst, diese Themen mit fitten Körpern in engen Kleidern und verrenkten Positionen oder weissgekleideten heilig aussehenden Meditierenden assoziierst?
Hast du schon erlebt, dass du dich nicht getraut hast, dich für die Yogastunde anzumelden, weil du ja nicht so schlank oder beweglich wie alle anderen bist?
Ist es möglich, dass Wachstum und Entwicklung in deiner Vorstellung bedeutet, dass zukünftig in deinem Leben alles harmonisch, weissgeputzt und poliert aussehen sollte?

Vielleicht tut es das irgendwann mal, vielleicht aber auch nicht. Vor allem wenn du in einem weiblichen Körper zu Hause bist, ist es sehr wahrscheinlich, dass deine Entwicklung nie ganz mit denen in deinen Büchern übereinstimmen wird.

Ich habe jahrelang versucht, in diesen heiligen Zustand der Harmonie zu gelangen. Habe tage-, ja wochenlang in Schweigemeditationskursen versucht, meinen inneren Schweinehund und meine schreiende Kriegerin zu vertreiben oder zumindest zu besänftigen. Wenn ich nur lange genug übe, dann wird das schon werden. Irgendeines schönen Tages werde auch ich so erleuchtet, gleichmütig und heilig sein, wie das der Buddha war.

Vielleicht auch nicht.

 

Und vielleicht ist das auch gar nicht das Ziel meines Frauseins? 

Gibt es nicht endlose Momente in meinem Leben, in denen ich im Ozean meiner Gefühle unterzugehen drohe oder mein Leben ein einziges Durcheinander ist?
Momente, in denen meine innere Kriegerin im Angesicht der Ungerechtigkeiten dieser Welt schreit und tobt und sich auf keinen Fall beruhigen will? Oder Momente, in denen sich die Angst in mir drin aufbäumt? Oder in denen ich vor einem Trümmerhaufen stehe und ich nicht weiterweiss?

Vielleicht ist dir das auch schon aufgefallen: Je mehr ich diese Gefühle bewerte und versuche, sie loszuwerden, desto mehr krallen sie sich in meinem Inneren fest. Ich werde schwach und gebe meine Kraft an äussere Einflüsse ab.

Und wer sagt denn, dass nur, weil es in den meisten heiligen Büchern nicht so steht, diese Momente wertlos, weniger erleuchtet oder sogar negativ sind? 

Lange Zeit habe ich in den dunklen Seiten meines Lebens rumgedümpelt, habe oft gedacht, dass doch mit mir was nicht stimmen kann. War ich etwa depressiv?

Bis ich zum Yoga kam und merkte, dass auch diese «negativen» Aspekte meines Wesens nur Energien sind. Dass meine depressiven Verstimmungen und meine Angst einfach Gefühle und Energien sind, die es zu transformieren und vor allem zu integrieren gilt.

Dann gab es eine Zeit, in der ich nur noch dem Licht entgegengeeilt bin und eine gute Yogaschülerin sein wollte, die immer freudig und energiegeladen durchs Leben geht.

Doch auch da merkte ich, wie ich Teile von mir abspaltete. Da gibt es einen Teil in mir, der sich so der Gerechtigkeit und Wahrheit verschrieben hat, dass er im Anblick der Grausamkeiten dieser Welt tobt und wütet. Immer wieder habe ich versucht, meine innere Kriegerin zu besänftigen, friedlich zu stimmen oder gar loszuwerden.

Bis ich gemerkt habe, dass es da nichts zu besänftigen oder abzulehnen gibt. Diese Kriegerin ist, wenn angenommen, geliebt und am richtigen Ort, meine treibende Lebenskraft, die mir schon geholfen hat, Unmögliches möglich zu machen. Doch erst als ich ihr mal wirklich zugehört habe, habe ich verstanden, dass auch dieser Teil meines Wesens nichts Anderes will, als bewusst gehört und akzeptiert zu werden.

In der tantrischen Philosophie sind Gefühle reine Lebensenergie. Es wird versucht, genau diese Lebensenergie zu nutzen und zu integrieren. Kann ich die Energie meiner Wut transformieren oder sie auch nur bewusst wahrnehmen und mit ihr umgehen, steht mir eine Kraft zur Verfügung, die Berge versetzen kann. Unterdrücke ich sie, wird sie weggesperrt und findet ihren eigenen Weg, sich auszurücken. Dies geschieht dann meistens auf eine destruktive Art und Weise.

So kam es, dass ich meine spirituellen Idealbilder vor dem Altar meines Lebens ablegte und begann, mein eigenes persönliches Bild zu malen. Ohne Konzepte, wie es doch auszusehen hätte. Ich fing an, meiner inneren Stimme zu lauschen und jeden einzelnen Aspekt meines Wesens zu erforschen und zu akzeptieren.

Ich bin an Orte gelangt, die dunkel und unbequem waren. Doch ich bin nicht weggelaufen, habe das Monster mit grossen Augen und offenem Herzen angeschaut. Hier habe ich erkannt, dass genau die Asche meiner Illusionen der fruchtbarste Boden meines Lebensgartens ist. Und dass die grösste Dunkelheit der sichterste Ort zur Aufbewahrung der Samen meines Lebens ist. Dass sie dort aufgehoben werden, bis ihre Zeit gekommen ist. Bis der Frühling vor der Tür steht und die Bedingungen für die Pflanzen zu wachsen ideal sind.

Es braucht den Winter, um die ekstatischen Explosion des Frühlings zu ermöglichen. Und erst nach einer langen, dunklen Nacht ist der Sonnenaufgang am Morgen so magisch.

 

~ Hast du schon mal erfahren, dass in sogenannten «negativen Gefühlen» wie Wut, Traurigkeit oder Ärger eine riesige kreative Lebenskraft steckt? 

~ Wusstest du, dass in den schlimmsten Lebenskrisen die grösste Kraft zur Veränderung steckt, wenn wir nicht vor ihnen weglaufen? 

~ Hattest du schon immer das Gefühl, dass hinter dem, was wir so gerne verdrängen, der grösste Schatz des Lebens stecken könnte? 

~ Könntest du dir sogar vorstellen, dass auch eine Depression viel mehr als nur eine Krankheit ist? 

 

All diese Fragen stelle ich mir seit der Zeit, in denen ich selber dachte, dass die dunklen Seiten meines Lebens mich in den Abgrund stürzen lassen werden. Alles erschien hoffnungslos und bedrohlich. Ich wusste nicht wie weiter und wollte nichts mehr, als glücklich zu sein. Und meinte, dazu diese dunklen Seiten weghaben zu müssen.

Irgendwann gab ich mir das Recht, so richtig in den Winter meines Lebens zu tauchen. Ich lag in der Dunkelheit, tat nichts und war einfach nur still. Ich vertraute der Kraft der Evolution und lauschte meiner inneren Stimme. Die Angst wuchs und drohte mich zu zermürben. Was, wenn ich jetzt verrückt werde?

Und doch blieb ich und vertraute der inneren Weisheit. Denn tief in mir drin wusste ich genau, welches Potential diese dunkle Nacht meines Lebens hatte. Ich blieb und harrte aus, stand im Sturm des Lebens und gab mich voll und ganz der Dunkelheit hin. Ich stieg tiefer und tiefer auf den Grund meines Lebens und wusste nicht, ob ich je einmal wieder soliden Boden unter den Füssen haben werde. Oder ob ich jemals das Licht am Ende des Tunnels sehen würde. Ich schien in ein endloses Loch zu fallen. Doch ich blieb. Denn ich hatte tiefstes Vertrauen in meine innere Stimme und die Weisheit meiner Seele, die mir sagte, dass alles genau so ist, wie’s sein soll.

Und eines schönen Tages sagte die mir, dass es nun wieder Zeit ist, aufzustehen. Dass sich die Lebensgeister in mir wieder zu regen beginnen wollen. Ich öffnete die Augen und richtete den Blick an den Horizont. Noch ganz benommen von der Schwere des Winters fing ich an, den Frühling zu riechen. Die Samen, die ich den ganzen Winter lang ruhen liess, fingen an zu wachsen. Erst jetzt, wo die Bedingungen günstig wurden, fing ich an, sie zu giessen. Und aus der Kraft, welche sie den ganzen Winter gesammelt haben, entstand eine ekstatische Explosion der Lebenskräfte.
Ich fühlte mich stärker denn je. Neue Türen öffneten sich und mein Leben entfaltete sich in seiner strahlendsten Schönheit.


Begegnungen mit der Dunklen Schwester

Ich habe angefangen, die Schattenseiten des Lebens und meines Wesens als «Dunkle Schwester» anzuschauen. Sie gehört genauso zur Familie wie alle anderen Geschwister. Sie will geliebt und geachtet werden. Denn auch sie trägt einen grossen Teil zum Gedeihen der ganzen Familie (oder eben meines ganzen Wesens) bei. Bringe ich sie ins Licht und gebe ihr ihren Platz, dann verliert sie plötzlich ihre Bedrohung und wird dir dankbar erzählen, dass sie schon immer darauf gewartet hat, deine Verbündete zu werden…

Ich lade dich ein auf eine Reise auf den Spuren der Dunklen Schwester. Ich eröffne dir einen ganz neuen Zugang dazu in einer bunten Mischung aus weiblichem Yoga, Meditationen, Tempelübungen, Musik, Stille, Austausch und viel Spass und Freude.

Du bist eingeladen, dich im Kreis der Frauen genau so zu zeigen, wie du bist.

Wir müssen nirgendwohin gelangen und nichts erreichen. Es geht um ein Zurücklehnen in das, was du wirklich bist, und um das Zurückkehren zu dir selber.

Wir entdecken eine weibliche spirituelle Praxis, die möglicherweise ganz anders aussieht, als wir sie aus den Büchern kennen. Und wir wollen verschiedene Wege beschreiten – neue und ganz alte – die uns helfen, tiefer und tiefer zu unserer eigenen Grösse und Schönheit zu gelangen.

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Auf den Spuren der Dunklen Schwester

YOGINI DAY in Bern 22. Januar 2017

Komm mit auf eine Reise auf den Spuren der dunklen Schwester. Ich eröffne dir einen ganz neuen Zugang dazu in einer bunten Mischung aus weiblichem Yoga, Meditationen, Tempelübungen, Musik, Stille, Austausch und viel Spass und Freude.

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Dieses Anschwellen des Heiligen im Herzen ..

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In diesem Leben wähle ich Sadhana als Herzstück meines Wesens sowie dessen, wie ich mein Leben führe.

Das heißt nicht, dass ich immer superdiszipliniert bin oder „heiliger als du.“ Es bedeutet einfach, dass ich immer wieder zurückkehre, um diese Sehnsucht in meinem Herzen zu würdigen, die schon seit ich klein war immer da war: hindurchzusehen durch die Oberfläche dessen, was wir alltägliches Leben nennen, durch die Augen des Heiligen zu blicken. Continue reading →

Verwurzelt in der Autorität Ihrer Ungezügelten Natur

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Lalita Devi ist eine herausfordernde Göttin – nicht weil sie wild ist, sondern weil sie so verdammt köstlich ist. Ihr Energiefeld vibriert durch solch eine kompromisslose erotische Lebendigkeit, in dem sie uns all die Möglichkeiten spiegelt, mit denen wir uns selbst herunter gedimmt haben. Sie spiegelt uns all unsere Versuche, verträglich zu sein, dazuzugehören, das Spiel mitzuspielen; alle Arten, in denen wir es erlaubt haben, dass Schuldgefühle unsere Lebenskraft aus unserer Seele gezogen haben.

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Bist du eine “Helferin”?

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häufig sprechen wir von Machtspielchen als Polarität zwischen Täter und Opfer: Der eine hat die Macht und der andere ist überwältigt. Ein weiterer Weg jedoch, wie wir in Machtspielchen verstrickt werden können, ist die Helferrolle. Continue reading →

Die weibliche Seele des Yoga

von Silke Amrita Fischer

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Es gibt von mir und meiner Asanapraxis
aus verschiedenen Gründen
nur eine Hand voll Bilder.

Mein Körper entspricht nicht
dem ästhetischen Standard,
den einem Yogazeitschriften
vormachen wollen.
Ich bin nicht so beweglich,
schlank oder grazil.

Zu Beginn meiner Yogapraxis
war das überhaupt kein Thema.
Ich übte mit reifen Frauen
und Zen-Mönchen.
Der Körper war der Zugang
zum Spüren. Continue reading →

Wie sich Lalita Devi letzten Sommer in meinem Leben zeigte…

von Dominique Youkhepaz

 

13669025_10154101225642702_408675252485524892_nIch war mit den Yoginis auf Korfu und mein Geliebter bereitete sich gerade darauf vor, dort eine sinnliche Woche mit mir zu verbringen. Am Tag vor seiner Ankunft erfuhr ich, dass eine enge Freundin von mir sexuell missbraucht worden war. Plötzlich sah ich mich in diesem Paradox, weich und offen in meiner erotischen Kraft zu bleiben und mich gleichzeitig im Schock und Horror über diesen Missbrauch meiner Freundin zu verschließen: dies ist die Übung von Lalita Devi. Continue reading →

Wie fühlt es sich an verwurzelt zu sein?

Vor ein paar Jahren zogen mein Liebster und ich in ein Haus, dass sich so viel mehr wie ein Zuhause anfühlt als jedes andere Haus zuvor.

Da ich sehr lange ein Zigeunerinnenleben geführt habe, meist einfach Orte besuchend, verspürte ich das erste Mal so einen unwiderstehlichen Ruf Wurzeln zu schlagen.

Ich sehnte mich nach einem Zuhause, dass mich halten konnte durch die Höhen und Tiefen eines Lebens, dass ich in einem Frauenkörper verbrachte und das mir die einzigartige Schwingung in Form widerspiegeln konnte. Ich hatte einige kraftvolle Sitzungen mit meiner Freundin Susana Nova, die mir dabei geholfen hat mein Haus von innen nach außen zu gestalten. Und während ich hier in meiner Küche sitze und dir schreibe, spüre ich solch eine Ausrichtung zwischen dem Innen und dem Außen: Es fühlt sich so an als säße ich in meiner eigenen Seele

Hier ist ein Foto meines Küchentempels:

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Komm mit auf eine Reise auf den Spuren der dunklen Schwester

Ein Gedicht von Esther Kaliayoga Greter

 

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Die Klarheit dieser Nacht ist fast zu hören
enthüllt sich in ihrer ganzen Vollkommenheit.
Wie habe ich dich immer gefürchtet,
dich verschlafen, um der Sonne entgegenzueilen.
Und jetzt habe ich verstanden,
dass ich in die Tiefen der dunklen Nacht tauchen muss,
um die Sonne voll und ganz lieben zu können.

Dass ich erst dann ganz werden kann,
wenn ich dich, du Göttin der Dunkelheit, umarme. Continue reading →

Mein Geheimer Ort

Ein Gedicht von  Dominique Youkhehpaz

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Ich möchte dir von einem
Ort in mir erzählen, von dem selbst
Liebhaber nichts wissen

An dem sich Schmerz und Vergnügen treffen,
sich in ihrer Intensität vermählen,
mich erbeben und verkrampfen,
mich zittern und weinen lassen

An dem alles, was ich zu vermeiden suche und
all, das, wonach ich suche
ein und dasselbe sind. Continue reading →

Mein Bauch und ich

ein Gastblog von SandraPetra Junker

homeMein Bauch und ich – a nerverending story.

Wir kennen uns schon ein Leben lang und es ist nicht wirklich eine Lovestory. Eher im Gegenteil. „Krieg und Frieden“ passt wohl besser. Und Frieden mit ihm auch nur dann, wenn er (sie? Ein weiblicher Körper, ein weiblicher Bauch?) nicht da war.

Obwohl „nicht da“ geht ja nicht. Nicht sichtbar auf jeden Fall. Diesen Zustand erreiche ich aber nur dann, wenn ich nicht esse; also faste oder verliebt bin oder im Stress. Allerdings ist mir beim letzten Fasten aufgefallen: Wenn ich trinke, hab ich danach auch sofort einen kleinen gewölbten Bauch.

Fazit: In dem Moment, wo ich mir etwas zuführe, sieht man es. Keine Chance.

Nicht zum ersten Mal frage ich mich: Was ist eigentlich so toll an einem flachen Bauch? Continue reading →

Wenn Kreise…. Kreise ziehen

Ein Gastblog von Aida Karnowski

neujahrsretreatWirf einen Stein in einen See und Du wirst sehen:

Dass Kreise, Kreise ziehen.

Der nächste Kreis entsteht erst, wenn sich ein Kreis geschlossen hat

und so funktioniert das ganze Leben wie eine Spirale.

Eine Spirale kann sich nach oben oder nach unten drehen.

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Menschenkind

Ein Gastblog von Sara Fließ

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Manchmal werde ich so müde von all den Worten, Meinungen, Bildern in meinem Kopf
die die Stille im Innern übertönen, so dass es mir kaum gelingt
ruhig zu werden in mir
das Eigene zu spüren.
Was kann das überhaupt sein?
So überdeckt ist es
von Wortfetzen, Theorien, fremden Erfahrungen,
angenommenen Werten,
Ideen,
Konditionierungen,
Und doch meine ich da manchmal in mir eine Regung zu spüren,
etwas Wildes
Eigenes
für Bruchteile von kostbaren Sekunden… Continue reading →

Mein Yoginihaus

 Ein Gastblog von Katharina Casanovas

Sprechen und Zuhören „Zu Warten ist ein stiller Tanz mit dem zutiefst Weiblichen. Manchmal braucht es Zeit. Jeder einzelne Atemzug bereitet Dich vor.“

~ Chameli Ardagh

Vor 6 Jahren habe ich in Dresden am ersten 9 -Monats -Training von Chameli Ardagh teilgenommen. Die Seminarausschreibung war Balsam für meine weibliche Sehnsucht:

 

„Du musst es nicht alleine schaffen! Komm Dir näher und gebäre die Frau, die in Dir schlummert…“

Bis zu dem Zeitpunkt schaffte ich wirklich verbissen alles selbst (Alleinerziehende Mutter von drei Kindern, selbständigerwerbende Textilkünstlerin, Geschäftsfrau, Hausumbauerin, Gastgeberin, Eventmanagerin, Kursleiterin…) Continue reading →

Mütter kommen in vielen Formen und Größen

Ein Gastblog von Sandra Zacherl

corfu34Hreem…

Da sah ich sie nun vor mir: die göttliche Mutter.

Und sie war so ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte.

Sie war von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt, fast durchsichtig in ihrer Erscheinung, durchscheinend. Eine kleine, zierliche Person, schwach wirkend. Sie hatte etwas Madonnenartiges, Heiliges, Engelhaftes an sich. Für mich, die ich der katholischen Kirche und allem, was mit ihr verbunden ist (auch der Marien-Verehrung) allein schon deswegen kritisch gegenüber stehe, weil eben diese Kirche oder die Auslegung dieses Glaubens durch meine Urgroßmutter meiner Großmutter (ihrer Schwiegertochter) und ihren Kindern (darunter mein Vater) fast das Leben gekostet hätte, nicht der Anblick, den ich erwartet hatte. Continue reading →

Das Frauenzentrum für Flüchtlinge

 

Ich weine aus Dankbarkeit für Zoe und One Light Global und EUCH und unsere Awakening Women Gemeinschaft …unten findet ihr ein Update von Zoe, die gerade dabei ist, mit den Spendengeldern aus unserer “Göttliche Mutter Sadhana” in Istanbul ein Frauenzentrum für syrische Flüchtlinge zu gründen…
Mit Liebe, Chameli

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Ich habe keine Lust mehr, den Mund zu halten

ein Gastblog von Angelika Michels

dancing her selfIch habe keine Lust mehr den Mund zu halten,
wenn ich etwas sagen möchte.
Ich habe keine Lust mehr mich zu beruhigen,
wenn die Ungerechtigkeit mich wütend macht.
Ich habe keine Lust mehr zu lächeln,
wenn mir zum Weinen zumute ist.
Ich habe keine Lust mehr immer wieder Verständnis aufzubringen,

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Isis zurückerobern- den Namen einer Göttin

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Ich erinnere mich, als ich zum ersten Mal hörte, dass Terroristen in Syrien ISIS genannt wurden,  es für mich war, als ob der Name der Göttin “gestohlen” oder vereinnahmt würde, und darum verwendete ich eifrig andere Namen wie IS, ISIL oder Daesh. Aber je tiefer ich als Geschichtenerzählerin und Liebhaberin der Göttinenmythologie dort hinein fühlte, kam ich zu einer anderen Sichtweise.

Es faszinierte mich, wie die Göttin Isis ihren heiligen Namen mitten in das Herz der dunklen Kräfte, die sich heute auf unserem Planeten abspielen, platzierte und damit in aller Munde endete und wie ein Mantra Hunderttausende, vielleicht eine Million Mal am Tag gechantet wird. Continue reading →

Spirituelles Erwachen ist kein untätiger Zustand

Ich lande gerade  ganz langsam wieder Zuhause  nach einer außerordentlichen Pilgerfahrt nach Indien und zum Yoginikreis in Wien. Jedes Mal, wenn wir im Kreis in die Übungen eintauchen, fühlt es sich an, als ob das Juwel unseres Seins geschliffen, und dabei ein noch klarerer und leuchtenderer Führer wird, auf den wir uns immer verlassen können, wenn wir durch den Schmerz und die Schönheit eines verkörperten Lebens navigieren.

Für mich ist dieses Werk des inneren Erwachens nicht losgelöst von der physischen Oberfläche, die wir  alltägliches Leben nennen; es ist kein passives zurückgezogenes Unterfangen. Unser Wesen tiefer als unsere Identität mit unserem kleinen Ich zu erwecken, unsere Wurzeln in einem größeren Selbst zu pflanzen, löscht nicht die Unterschiede zwischen uns aus. Es kultiviert unsere Fähigkeit, Unterschiede zu tolerieren. Wenn wir realisieren dass wir alle der selben Quelle entspringen, verändert sich unser Verhältnis zu den Unterschieden. Unterschiede bedeuten nicht länger Trennung. Für mich ist das spiritueller Aktivismus. Für mich ist das Friedensarbeit in einem sehr pragmatischen Sinne. Continue reading →

Was wäre, wenn…?

Ein Gastblog von Esther Kaliayoga Greter

Kennst du dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut, wenn du die aktuellen Geschehnisse auf der Welt siehst? Krieg, Flüchtlingskrise und Fremdenhass, die Zerstörung der Erde…Ich kann mit meinem Herz und Verstand nicht fassen, was auf dieser Welt momentan geschieht. Und oft frage ich mich dann was wäre wenn…

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  • Was wäre, wenn wir Menschen uns gegenseitig und ausschliesslich in unserer einzigartigen Schönheit mit all unseren Ecken und Kanten sehen würden?
  • Was wäre, wenn wir alle den Mut hätten, einander anzuschauen in dem, was wir wirklich sind. Und uns an unserer Einzigartigkeit erfreuen und uns gegenseitig darin unterstützen würden statt sie abzulehnen?
  • Was wäre, wenn wir daran glauben würden, dass der Urgrund aller Handlungen, egal wie grausam oder negativ, ein Bedürfnis nach Liebe, Zuneigung und Anerkennung ist?
  • Was wäre, wenn wir alle erkennen würden, dass wir die Schöpfer unsers eigenen Glücks sind?
  • Wie würde die Welt aussehen, wenn wir alle darauf vertrauen würden, dass uns das Leben immer genau das bringt und bereitstellt, was wir brauchen. Überall und jederzeit.
  • Was wäre, wenn wir erkennen würden, dass wir alle aus aus dem gleichen gemacht sind, aus der gleichen Quelle stammen und auch wieder dorthin zurückkehren?
  • Und was wäre, wenn jede und jeder von uns der Überzeugung wäre, dass die Veränderung der Welt auch in deinen und meinen Händen liegt?  

Was geschieht, wenn über 40 Frauen mit tollen Visionen und unglaublich viel Mut zusammen kommen, um ihre eigene Entwicklung und Führungskraft zu vertiefen und einen Beitrag zu einer friedvolleren Welt zu leisten, durfte ich im ersten „Feminine Leadership Training – Deepening“, das von Chameli Ardagh vom Awakening Women Institute geleitet wurde,  erfahren. Continue reading →