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Yogini Weisheit

Lenke deinen Fokus in deinen Körper; entspanne dich in den Rhythmus deines Atems.

Allein dadurch, dass du dein Gewahrsein lenkst, kann dein Atem etwas tiefer in deinen Körper eindringen,

so als würdest du eine innere Umarmung zwischen dem Atem und deinem Becken öffnen,

die den Atem wie einen loyalen Geliebten willkommen heißt.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Shiva symbolisiert einen Teil unseres Bewusstseins, der immer wach ist, immer hier. Er ist reine Präsenz.

Ohne die Erkenntnis unseres Shiva Bewusstseins sind wir zwar in der materiellen Erfahrung —aber wir sind darin wie im Schlaf. Ohne Präsenz gibt es keine Gelegenheit unser inneres Yoga zu machen; es gibt keine Gelegenheit des bewussten Wählens. Es gibt ein Gefühl, dass “mir das Leben widerfährt und ich sein Opfer bin; ich muss das tun, was alle anderen sagen. In meinem Leben muss es darum gehen, etwas zu beweisen.” Präsenz öffnet diesen riesigen Raum und die Gelegenheit der Wahl. Präsenz ist Freiheit.

~ Chameli Ardagh

 

Yogini Weisheit

Wir machen spirituelle Praxis, um uns selbst aus dem Weg zu gehen, um das Starre und die automatischen Gewohnheiten loszulassen und durchlässig zu werden, weich genug, so dass die unaussprechliche Essenz uns durchdringen kann. Es ist so als würde die Göttin sich durch jede hindurch pressen, die dazu bereit ist.

Es ist nicht immer schön und es fühlt sich nicht immer gut an. Es sieht nicht immer “erleuchtet” oder “göttinnenhaft” aus und dennoch können wir alle spüren, wenn etwas Authentisches durchkommt. Wir brauchen keine weiteren Plastikausgaben der perfekten Frau; wonach wir dürsten ist die rohe, magische Medizin des Wahrhaftigen.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Würdig, unwürdig, würdig, unwürdig—diese Worte sind absolut belanglos. Du bist am Leben; ich bin am Leben; und da gibt es zig Millionen Zellen, die in perfekter Orchestrierung zusammenarbeiten, dein Leben hervorbringen, deinen Körper.

Ja, du kannst Zweifel hegen, zittrige Beine haben, Unsicherheiten und nagende Stimmen in deinem Kopf. Aber Iccha Shakti—die Macht der Selbstverpflichtung zu dem, wofür du hier bist zu leben, wird dich durch all das hindurch tragen, es ist viel kraftvoller als diese flüchtigen Gefühle des Wertseins oder der Wertlosigkeit. Schlage deine Wurzeln da, wo die Kraft sitzt.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Experimentiere damit, nur für einen Augenblick, einfach präsent zu bleiben mit der gefühlten Empfindung deiner Erfahrung. Du nimmst möglicherweise einen Drang wahr, dies als Gedanken oder Gefühle zu benennen, es alles fein säuberlich in Schubladen zu stecken. Wir tun das den ganzen Tag. Aber jetzt entspanne all das einmal und atme einfach und verweile bei den gefühlten Empfindungen, wie sich dieser Augenblick in deinem Körper jetzt gerade ausdrückt.

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Yogini Weisheit

Denk dran, du bist eine Yogini Ninja, du kannst deine Energie umlenken. Denk dran, du bist eine Bodhisattva, du hast einen Auftrag, der größer ist als du selbst.

Genau jetzt; bewegt sich deine Energie im Einklang mit der Weisheit die zu schützen du gekommen bist?

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Die neuesten Hirnforschungen zeigen uns, dass ein Gefühl 90 Sekunden währt —maximal. Danach müssen wir es wieder erzeugen, damit es länger anhält. Wir tun das, indem wir eine Geschichte an das Gefühl hängen, welche wir nähren und wiederholen. Auf diese Art können wir ein Gefühl über Jahre hinweg wieder erzeugen.

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Yogini Weisheit

Wir neigen dazu auf unsere Leben die Überzeugung zu projizieren, dass eines Tages alles gelöst sein wird, dass wir alles geregelt haben werden und das danach alles für immer harmonisch sein wird.

Auf dem Göttinenpfad fliegen wir sehr schnell hochkant aus diesem Kreislauf der Schein-überzeugungen raus.  Wir werden eingeweiht in ihre facettenreiche Natur, in das “so-sein” des Lebens, welches voller Schönheit, aber eben auch voller Herausforderungen ist. Wir lernen das es die Spannung zwischen den Gegensätzen ist, den komplexen Paradoxien des Lebens, die die Evolution hervorbringen.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Wahres Glück findet sich nicht in einem Zustand oder in einem Gefühl, sondern in einer tieferen Präsenz und Verbindung, die immer da ist, ganz gleich, wie wir uns fühlen.

Wenn das erst einmal erkannt ist, verändert dies radikal unsere Art das Leben zu betrachten. In unserem Leben geht es dann nicht mehr darum, bestimmten Zuständen und Gefühlen nachzujagen, ein endloses Projekt, oder darum unerwünschte Gefühle wegzudrücken – wir können unser ganzes Leben damit verbringen nur dies zu tun.

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Yogini Weisheit

Im Zentrum eines jeden Problems gibt es eine Tür – sie führt dich in deine ausgedehntere essentielle Natur.
Sobald sie freigesetzt ist, wird aus der Energie die zuvor die Form eines Problems angenommen hat,
eine Strömung die dich näher an die Quelle bringt.
 
~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Obwohl wir vielleicht in unserer Meditation und spirituellen Praxis ein Gefühl des Friedens, der Freiheit und der Liebe erleben, geht es vielen von uns so, dass sobald wir unsere Augen geöffnet haben und wieder mit der Welt in Beziehung treten, alte Gewohnheiten das Ruder übernehmen, die nicht zwingend unsere innere Verwirklichung wiederspiegeln.

Wir fühlen uns erleuchtet solange die Welt um uns herum ruhig bleibt oder solange unser Partner nicht dieses eine irritierende Ding macht. Sobald jedoch unser Partner spricht oder wir Montags zur Arbeit zurückkehren, fühlen wir uns entwurzelt von der Erkenntnis in unseren Herzen; wir fühlen uns als hätten wir “die Verbindung verloren.” Da ist das Gefühl einer Abspaltung, so als ob unsere spirituelle Freiheit von unserem alltäglichen Leben getrennt ist.

Das göttlich Weibliche bringt uns die lange ersehnte Medizin der Ganzheit. Sie sagt uns: “Es ist nicht der Körper; es ist nicht das physische, alltägliche Leben, dass dich gefangen hält. Es ist das ständige sich dagegen auflehnen und Widerstand leisten, dass dich verstrickt hält. Es ist die Vorstellung des Getrenntseins, die Leid erzeugt.”

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Über sehr lange Zeit hinweg haben wir uns selbst mit Idealen spiritueller Reife verglichen, die das Weibliche nicht einbeziehen, sondern es viel mehr verurteilen. Wir versuchten uns zu beruhigen, unsere Kraft verdaulich sein zu lassen, den Wettlauf zu gewinnen, unser Verlangen zu dämpfen, unsere Gefühle aufzusplitten und das tiefe Wissen zu intellektualisieren, welches jenseits der Worte liegt.

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Yogini Weisheit

Halte inne,
Atme,
entspanne deinen Solarplexus,
leg eine Hand auf dein Herz.

Erinnere dich an die Vision deiner Seele:
Atma Shakti,
dies ist die Quelle deiner Macht.

Verwurzel dich dort, handle dann.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Mit der Göttin zu praktizieren ist wie ein Prozess des kompostierens. Dein kleines starres Selbstgefühl schmilzt und löst sich auf und du beginnst Wurzeln in Ihrer Ganzheit wachsen zu lassen. Du lebst und atmest weiter als diese Frau in diesem Körper, mit dieser Familie, dieser Arbeit, diesem Zuhause, dieser Hypothek, diesen Rechnungen und diesem Leben. Du weisst jetzt, das nichts und niemand jemals getrennt von ihr ist; das alles ist Sie.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Du Liebe, lade deinen Atem tiefer in deinen Körper ein. Tiefes Atmen bringt Verjüngung, Sauerstoff und treibt angestaute Anspannung und Gifte aus, die nicht mehr gebraucht werden. Gestatte es deinem Gesicht und deinem Kiefer sich zu entspannen.

Der Körper ist dein Tempel. Hier kannst du von der Intimität mit deiner eigenen göttlichen Natur kosten.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Ehre die Weisheit, die dich durchdringt. Verneige dein Haupt vor dem weiten Mysterium, das alles Leben trägt, verneige dich vor genau jener Intelligenz, die auch dich trägt.

In der Verneigung empfängst du deine Krone.

~ Chameli Ardagh

Sei gut zu dir selbst

Die Unschuld und evolutionäre Intelligenz deines spirituellen Sehnens kann leicht von ambitionierten, kritischen Gedankenschleifen entführt werden. Ehe du dich versiehst, verknüpfst du ein wirklich harschen und verurteilenden Umgang mit dir selbst damit, eine gute und verantwortungsbewusste Yogini zu sein.

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Yogini Weisheit

Wie Blasen, die von der Tiefe des Meeres Richtung Oberfläche aufsteigen, steigt Weisheit durch jede Einzelne von uns auf. Diese Weisheit wird unbemerkt vergehen, wenn wir auf die Strukturen von Mangel und Getrenntsein bestehen, denen wir uns unbewusst verpflichtet haben. Strukturen, die Geschichten darüber erzählen, wer wir sind, wie die Welt ist, was möglich und was unmöglich, was das Weibliche ist – ja selbst, was die Göttin ist.

Hier bist du. Du sitzt hier und hast die Wahl. Du kannst entweder weitermachen, diese so wahrgenommenen Begrenzungen zu bestätigen oder du kannst das Risiko eingehen und wirklich auf all das lauschen, das in dir auftaucht. Es ist kein Zufall, dass du von einer tieferen Intelligenz in diese tiefe Befragung gerufen bist, die durch dich lebt und durch dich atmet, genau jetzt.

~ Chameli Ardagh

Yogini Weisheit

Unterschätze nicht die Macht die darin liegt an jemanden liebevoll zu denken,ein Lied zu singen, Blumen in eine Ecke zustellen als Geschenk der Schönheit ans Leben, die Macht eines schönen Tisch zum Abendessen vorzubereiten, deinen Körper liebevoll zu behandeln, Kunst zu machen, zu spielen, des Ritual und Zeremonien durchführens.
All diese Handlungen erschaffen unsere Welt.

Schütze das Heilige, nähre Schönheit,
Schätze sogar das gänzlich unsichtbare,
Kleine Handlungen der Fürsorge, die unsere Welt erschaffen.

~ Chameli Ardagh

Sich der Freude hingeben

 

Heute schreibe ich, Dominique, dir. Es ist schon wieder einen Monat her, dass ich aus Korfu zurück bin, und  voller Ehrfurcht bin ich auf meinen Knien, wie die Liebe in mir blüht und sich in mir verwurzelt. Ich werde in einem Ozean der Ruhe getragen, ganz gleich wie wackelig und unordentlich die Oberfläche des Lebens erscheint.

Ihre Botschaft an mich begann mit der Absicht, die ich am Abend vor meiner Abreise gesetzt hatte: Spaß zu haben. Es fühlte sich revolutionär an, denn ich hatte mich irgendwie in dem Glauben verfangen, dass Heilung nur dann geschehen würde, wenn ich mich auf meine Wunden und Muster konzentrierte, wenn ich nur meinen Schmerz genug analysierte und auseinandernahm. Ich hatte begonnen, Tiefe mit Dunkelheit zu verwechseln. Continue reading →