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Mein Geheimer Ort

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Ich möchte dir von einem
Ort in mir erzählen, von dem selbst
Liebhaber nichts wissen

An dem sich Schmerz und Vergnügen treffen,
sich in ihrer Intensität vermählen,
mich erbeben und verkrampfen,
mich zittern und weinen lassen

An dem alles, was ich zu vermeiden suche und
all, das, wonach ich suche
ein und dasselbe sind.

Die Tiefe von mir,
die Essenz meines menschlichen Herzens,
die entschleierte Wahrheit.

In geheimen Momenten
kenne ich all das.

Kenne
das intime Unendliche meines eigenen Körpers
Weiß, dass ich nichts als eine Närrin bin,
die den starken Empfindungen nachjagt
Kenne die Art, in der die Sonne im Sommer meinen Rücken küsst
Weiß wie der Regen im November auf meiner Zunge schmeckt.

Am nächsten komme ich dem Ausdruck dieses Geheimnisses
in der Stille
oder in der Poesie
oder finde den selben Ort in dir und verzücke mich daran, gemeinsam.

Sie lebt dort, wo die Dualität in der Nacht vergessen ist
wo die Ewigkeit mit der Zeit Liebe macht
und die Evolution gebiert.

Es ist dieser subtile Faden der Unzufriedenheit, der in jeder Erfahrung
gegenwärtig ist,
jeder Moment ein klein wenig unangenehm
das beinahe dort,
niemals genug
stets erotisch.

Einige nennen es göttlich,
weil Worte es nicht berühren können –
denn in just diesem Akt treffen Worte eine Unterscheidung
und dieser Ort in mir kennt kein Getrenntsein.

Es ist die Quelle, aus der mein Leben fließt,
an der ich in Hingabe sterbe
und in die Einheit eintauche.

Der Ort des Erwachens,
den die Mystiker den Geliebten nennen,
und dennoch ist es die einfachste Wahrheit, die ich jemals verstehen
konnte.
Sie ist nicht abstrakter als ein Kieselstein auf dem Boden,
nicht schöner als eine Blume, die aus den Rissen auf dem Bürgersteig
hervorwächst.

Es ist ein Verschmelzen,
ein im Körper Explodieren aller Empfindungen gleichzeitig.
So intensiv,
ich verschwinde,
brenne in ihrem Feuer
und erinnere mich daran, wer ich bin: grenzenlos,
vorübergehend, dennoch
unendlich.

Von diesem Ort aus, kann ich den Wert eines
einzigen Atemzuges nicht negieren
oder eines Schluckes Wasser,
eines Moments auf dieser Erde.
Kostbare Zeit.
Da, wo der Tod dem Leben begegnet.

Es ist die Vereinigung, nach der sich die Sexualität sehnt
das Haus des Spiegels,
in dem Shiva und Shakti einander begegnen.

In einigen Nächten kann ich meiner Einsamkeit nach Innen folgen,
tiefer schürfen, mich in mein Sehnen hinein dehnen
und diesen Brunnen der Unendlichkeit anzapfen,
in mir drin,
den Ort der inneren Hochzeit,
an dem meine Hingabe zur Wahrheit lebt.

Es ist so kraftvoll
ich habe mich dem Leben verschrieben
dem aus dieser Weisheit heraus zu leben
der Stimme dieses geheimnisvollen Ortes zu lauschen,
die Essenz meiner Selbst zu verkörpern,
dem ihm nach Hause folgen.

Nur ein Hauch dieses Seelenlichts
genügt, um mir Kraft zu geben,
ausreichend für mich, um mich in Momenten des Vergessens daran zu
erinnern,
dass ich einfach ein Bündel des Sehnens und der Liebe bin,
das zusammen mit Gott das Geschirr abwäscht.

~ Dominique Youkhehpaz

Bild: Bibbie Friman

11751779_10153420717480535_987262758607136501_nDominique Youkhehpaz ist im Awakening Women Team und Gründerin der
Heirate-dich-Selbst Zeremonien, einer Praxis, sich zu verpflichten, dass
zu leben, was uns wichtig ist und von dem wir in unseren Herzen wissen,
dass es richtig ist. Du kannst ihre englischsprachige Webseite
besuchen:  www.SelfMarriageCeremonies.com.

Link zum Original:
https://awakeningwomen.com/2015/11/17/my-secret-place/#more-16116

Mein Bauch und ich

ein Gastblog von SandraPetra Junker

homeMein Bauch und ich – a nerverending story.

Wir kennen uns schon ein Leben lang und es ist nicht wirklich eine Lovestory. Eher im Gegenteil. „Krieg und Frieden“ passt wohl besser. Und Frieden mit ihm auch nur dann, wenn er (sie? Ein weiblicher Körper, ein weiblicher Bauch?) nicht da war.

Obwohl „nicht da“ geht ja nicht. Nicht sichtbar auf jeden Fall. Diesen Zustand erreiche ich aber nur dann, wenn ich nicht esse; also faste oder verliebt bin oder im Stress. Allerdings ist mir beim letzten Fasten aufgefallen: Wenn ich trinke, hab ich danach auch sofort einen kleinen gewölbten Bauch.

Fazit: In dem Moment, wo ich mir etwas zuführe, sieht man es. Keine Chance.

Nicht zum ersten Mal frage ich mich: Was ist eigentlich so toll an einem flachen Bauch? Continue reading →

Wenn Kreise…. Kreise ziehen

Ein Gastblog von Aida Karnowski

neujahrsretreatWirf einen Stein in einen See und Du wirst sehen:

Dass Kreise, Kreise ziehen.

Der nächste Kreis entsteht erst, wenn sich ein Kreis geschlossen hat

und so funktioniert das ganze Leben wie eine Spirale.

Eine Spirale kann sich nach oben oder nach unten drehen.

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Menschenkind

Ein Gastblog von Sara Fließ

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Manchmal werde ich so müde von all den Worten, Meinungen, Bildern in meinem Kopf
die die Stille im Innern übertönen, so dass es mir kaum gelingt
ruhig zu werden in mir
das Eigene zu spüren.
Was kann das überhaupt sein?
So überdeckt ist es
von Wortfetzen, Theorien, fremden Erfahrungen,
angenommenen Werten,
Ideen,
Konditionierungen,
Und doch meine ich da manchmal in mir eine Regung zu spüren,
etwas Wildes
Eigenes
für Bruchteile von kostbaren Sekunden… Continue reading →

Mein Yoginihaus

 Ein Gastblog von Katharina Casanovas

Sprechen und Zuhören „Zu Warten ist ein stiller Tanz mit dem zutiefst Weiblichen. Manchmal braucht es Zeit. Jeder einzelne Atemzug bereitet Dich vor.“

~ Chameli Ardagh

Vor 6 Jahren habe ich in Dresden am ersten 9 -Monats -Training von Chameli Ardagh teilgenommen. Die Seminarausschreibung war Balsam für meine weibliche Sehnsucht:

 

„Du musst es nicht alleine schaffen! Komm Dir näher und gebäre die Frau, die in Dir schlummert…“

Bis zu dem Zeitpunkt schaffte ich wirklich verbissen alles selbst (Alleinerziehende Mutter von drei Kindern, selbständigerwerbende Textilkünstlerin, Geschäftsfrau, Hausumbauerin, Gastgeberin, Eventmanagerin, Kursleiterin…) Continue reading →

Mütter kommen in vielen Formen und Größen

Ein Gastblog von Sandra Zacherl

corfu34Hreem…

Da sah ich sie nun vor mir: die göttliche Mutter.

Und sie war so ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte.

Sie war von Kopf bis Fuß in ein weißes Tuch gehüllt, fast durchsichtig in ihrer Erscheinung, durchscheinend. Eine kleine, zierliche Person, schwach wirkend. Sie hatte etwas Madonnenartiges, Heiliges, Engelhaftes an sich. Für mich, die ich der katholischen Kirche und allem, was mit ihr verbunden ist (auch der Marien-Verehrung) allein schon deswegen kritisch gegenüber stehe, weil eben diese Kirche oder die Auslegung dieses Glaubens durch meine Urgroßmutter meiner Großmutter (ihrer Schwiegertochter) und ihren Kindern (darunter mein Vater) fast das Leben gekostet hätte, nicht der Anblick, den ich erwartet hatte. Continue reading →

Das Frauenzentrum für Flüchtlinge

 

Ich weine aus Dankbarkeit für Zoe und One Light Global und EUCH und unsere Awakening Women Gemeinschaft …unten findet ihr ein Update von Zoe, die gerade dabei ist, mit den Spendengeldern aus unserer “Göttliche Mutter Sadhana” in Istanbul ein Frauenzentrum für syrische Flüchtlinge zu gründen…
Mit Liebe, Chameli

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Ich habe keine Lust mehr, den Mund zu halten

ein Gastblog von Angelika Michels

dancing her selfIch habe keine Lust mehr den Mund zu halten,
wenn ich etwas sagen möchte.
Ich habe keine Lust mehr mich zu beruhigen,
wenn die Ungerechtigkeit mich wütend macht.
Ich habe keine Lust mehr zu lächeln,
wenn mir zum Weinen zumute ist.
Ich habe keine Lust mehr immer wieder Verständnis aufzubringen,

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Isis zurückerobern- den Namen einer Göttin

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Ich erinnere mich, als ich zum ersten Mal hörte, dass Terroristen in Syrien ISIS genannt wurden,  es für mich war, als ob der Name der Göttin “gestohlen” oder vereinnahmt würde, und darum verwendete ich eifrig andere Namen wie IS, ISIL oder Daesh. Aber je tiefer ich als Geschichtenerzählerin und Liebhaberin der Göttinenmythologie dort hinein fühlte, kam ich zu einer anderen Sichtweise.

Es faszinierte mich, wie die Göttin Isis ihren heiligen Namen mitten in das Herz der dunklen Kräfte, die sich heute auf unserem Planeten abspielen, platzierte und damit in aller Munde endete und wie ein Mantra Hunderttausende, vielleicht eine Million Mal am Tag gechantet wird. Continue reading →

Spirituelles Erwachen ist kein untätiger Zustand

Ich lande gerade  ganz langsam wieder Zuhause  nach einer außerordentlichen Pilgerfahrt nach Indien und zum Yoginikreis in Wien. Jedes Mal, wenn wir im Kreis in die Übungen eintauchen, fühlt es sich an, als ob das Juwel unseres Seins geschliffen, und dabei ein noch klarerer und leuchtenderer Führer wird, auf den wir uns immer verlassen können, wenn wir durch den Schmerz und die Schönheit eines verkörperten Lebens navigieren.

Für mich ist dieses Werk des inneren Erwachens nicht losgelöst von der physischen Oberfläche, die wir  alltägliches Leben nennen; es ist kein passives zurückgezogenes Unterfangen. Unser Wesen tiefer als unsere Identität mit unserem kleinen Ich zu erwecken, unsere Wurzeln in einem größeren Selbst zu pflanzen, löscht nicht die Unterschiede zwischen uns aus. Es kultiviert unsere Fähigkeit, Unterschiede zu tolerieren. Wenn wir realisieren dass wir alle der selben Quelle entspringen, verändert sich unser Verhältnis zu den Unterschieden. Unterschiede bedeuten nicht länger Trennung. Für mich ist das spiritueller Aktivismus. Für mich ist das Friedensarbeit in einem sehr pragmatischen Sinne. Continue reading →

Was wäre, wenn…?

Ein Gastblog von Esther Kaliayoga Greter

Kennst du dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit, Trauer und Wut, wenn du die aktuellen Geschehnisse auf der Welt siehst? Krieg, Flüchtlingskrise und Fremdenhass, die Zerstörung der Erde…Ich kann mit meinem Herz und Verstand nicht fassen, was auf dieser Welt momentan geschieht. Und oft frage ich mich dann was wäre wenn…

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  • Was wäre, wenn wir Menschen uns gegenseitig und ausschliesslich in unserer einzigartigen Schönheit mit all unseren Ecken und Kanten sehen würden?
  • Was wäre, wenn wir alle den Mut hätten, einander anzuschauen in dem, was wir wirklich sind. Und uns an unserer Einzigartigkeit erfreuen und uns gegenseitig darin unterstützen würden statt sie abzulehnen?
  • Was wäre, wenn wir daran glauben würden, dass der Urgrund aller Handlungen, egal wie grausam oder negativ, ein Bedürfnis nach Liebe, Zuneigung und Anerkennung ist?
  • Was wäre, wenn wir alle erkennen würden, dass wir die Schöpfer unsers eigenen Glücks sind?
  • Wie würde die Welt aussehen, wenn wir alle darauf vertrauen würden, dass uns das Leben immer genau das bringt und bereitstellt, was wir brauchen. Überall und jederzeit.
  • Was wäre, wenn wir erkennen würden, dass wir alle aus aus dem gleichen gemacht sind, aus der gleichen Quelle stammen und auch wieder dorthin zurückkehren?
  • Und was wäre, wenn jede und jeder von uns der Überzeugung wäre, dass die Veränderung der Welt auch in deinen und meinen Händen liegt?  

Was geschieht, wenn über 40 Frauen mit tollen Visionen und unglaublich viel Mut zusammen kommen, um ihre eigene Entwicklung und Führungskraft zu vertiefen und einen Beitrag zu einer friedvolleren Welt zu leisten, durfte ich im ersten „Feminine Leadership Training – Deepening“, das von Chameli Ardagh vom Awakening Women Institute geleitet wurde,  erfahren. Continue reading →

Wie du dich mit deiner ureigenen inneren Weisheit verbindest + Übung

Ein Gastblog von Milena Klingel

1017218_10151691053407702_269408170_nEine Zeit lang in meinem Leben verschlang ich ein spirituelles Buch nach dem anderen. Nach jedem einzelnen dachte ich, nun endlich die Wahrheit erkannt zu haben: Neue Ideen, Einsichten und Erklärungen darüber, wie ich ein glückliches und erfülltes Leben führen kann.

Instant Erleuchtung aus dem Buch oder Vertrauen auf die innere Weisheit?

So dankbar ich auch für all die Inspirationen bin, merke ich doch immer mehr, dass es für mich bedeutsamer wird, auf meine innere Weisheit zu vertrauen. Wenn ich in einem Buch Wissenswertes über die Chakren lese, ist das eine Sache. Wenn ich aber bestimmte energetische Phänomene durch eine feiner werdende Wahrnehmung selbst erfahre, ist das noch mal ein ganz anderes Gefühl von Integrität. Die Erfahrung führt zu einem inneren Wissen, das in mir selbst gewachsen ist.

Versteh mich nicht falsch! Ich sage nicht, dass es grundsätzlich doof ist, sich etwas über Bücher anzueignen. Ich finde es nur noch viel wichtiger, sich mit dem uns innewohnenden intuitiven Wissen zu verbinden. Denn es ist immer aktuell, die Individualität rückt immer mehr in den Vordergrund und wird bedeutsamer als rigide Schablonen-Weisheiten. Wir reden hier also von empirischen Wahrheiten, die nicht a priori existieren sondern eben nur durch eigene Erfahrung belegt werden können. Aus diesem Grund wird beim Yoga ja auch immer so viel Wert auf die Praxis gelegt. Continue reading →

Let´s talk about love!

Ein Gastblog von Nicola Zeidler

Nicola Zeidler, Faunstaub, BiografietextEs ist an der Zeit über Dich zu sprechen und Deine Rückkehr auf die Oberfläche des Blattes. Es ist gefährlich das zu tun. Ich entziehe meiner Erlaubnis zur Selbstabwertung Unbewusstheit. Meiner Unterstützung falscher Wertemuster durch mein Vergessen entsage ich. Untrennbar und bewusst. Untrennbare bewusste Liebe auf weißen Blättern. Eine sanfte Berührung auf der Oberfläche des Herzens, der wichtigsten Quelle in mir.
Warum nur wohnt vor Hingabe diese gefräßige Angst vor Verlust?
Selbst wenn ich mich einem Stift hingeben will, streckt sie ihre klebrigen Klauen nach mir aus und spinnt mich ein in ihren Kokon des Vergessens. Es ist an der Zeit meinen Mut zu tränken mit Worten, zu schreiben, damit das Muster des Verwebens sich verwandeln möge um mich neu zu verbinden mit allem was ist. Denn wenn ich spinne in Vergangenheit und Zukunft, verliere ich mich genau wie Dich und diesen Moment. Continue reading →

In die Liebe fallen

 Ein Gastblog von Claudia Taverna

12191489_10153537773907702_4744182241220251578_nDer Kreis der Tempelschwestern würde uns nie erlauben, in Selbstgefälligkeit, Oberflächlichkeit, Bequemlichkeit oder in eine Art spirituelle Wellnessgruppe abdriften zu lassen.

Da wird immer (mindestens) eine Schwester sein, die eine innere Dringlichkeit spürt, die Wahrheit auszusprechen:

Eine, die uns durch ihre drängende Sehnsucht, ihr Unwohlsein oder ihren Ärger aufmerksam macht, wenn wir in die Unbewusstheit, in die Distanz, in die Masken, in die automatischen Muster verfallen und die Liebe aus den Augen verlieren…

Im Kreis der Schwestern kann sich nichts halten, was nicht der Wahrheit entspricht.

Der Kreis fordert uns und drängt uns, weiter zu wachsen, unsere Komfortzone zu verlassen, die Grenzen über das Bekannte hinaus zu erweitern. Alles kommt in die Bewusstheit, wird nach oben gespült.

Continue reading →

Das unbefleckte Land jenseits von Schuldzuweisungen

 von Chameli Ardagh

Catherine-Just-Photographer-smallerJeder von uns hat Komplexe, anlässlich derer wir uns zusammenziehen und in grimmigem Widerstand verschließen.

Eine meiner größten Herausforderungen ist die Pornoindustrie, die unschuldige Kinder missbraucht und Frauenhandel betreibt. Jahrelang habe ich als Therapeutin für Heranwachsende gearbeitet, die schon in sehr jungen Jahren mit Prostitution zu tun hatten. Dabei erfuhr ich, wie kostbar und zerbrechlich diese Mädchen in ihrem knospenden Frauendasein waren. Ihre Zukunftserwartungen waren häufig von einer harten Schale aus Zynismus verdunkelt. Früh hatten sie ihre Kindheit eingebüßt, und ihre Verletzlichkeit hatte sich in Scham gewandelt. Trotz allem: Tief im Herzen waren sie noch von unbestreitbar schöner Reinheit. Wenn ich mich darin einfühle, wie brutal diese Unschuld missbraucht und zerstört wurde, schreit mein ganzes Wesen vor Schmerz und ich werde rasend. Continue reading →

Die Magie der Echtheit

von Tatjana (Sama) Elia

tec petajaSeit der Innana-Sadhana letztes Jahr ist in meinem Leben kein Stein auf dem anderen geblieben.
Aus Respekt vor der Macht und Kraft dieses Kreises meldete ich mich zunächst mal zu keiner weiteren Sadhana an, da ich tief in mir die Angst spürte, es könnte nochmal zu viel ans Licht bringen, mir nochmal alles nehmen, was ich liebe und woran ich glaube.

Aber die Göttinnen schonten mich nicht… Continue reading →

Wie können wir üben, offener und bewusster zu bleiben, wenn wir uns auf das Leiden und die Gewalt einlassen, die wir in den Medien sehen?

von Emily Levang

12289702_10153590319462702_2190626713898373215_nHäufig erleben wir, wie wir urplötzlich etwas zutiefst Verstörendes durch die Medien erfahren. Und wenn wir von Gewalt, Schmerz und Leiden in der Welt hören, dann hat das eine Auswirkung auf uns, denn wir sorgen uns und es berührt uns sehr.

Es kann sogar fast unmöglich erscheinen, einen gesunden Weg zu finden, damit in Kontakt zu gehen, ein Ventil für unsere Sorge und Fürsorge zu finden. Einige treffen die Entscheidung, Nachrichten ganz und gar zu vermeiden, während andere sich der Ereignisse in der Welt zutiefst bewusst sind und jedoch durch die Schwere des Ganzen hinuntergezogen oder taub werden.

In der letzten Zeit habe ich mich der Frage gewidmet, wie ich dem, was sich in der Welt zuträgt, mit offenen Augen und offenem Herzen begegne. Wie kann spirituelle Praxis uns unterstützen? Wie können wir im Einklang mit unserer tiefsten Wahrheit sein, während wir Zeuginnen des Leidens unseres Planeten werden ? Continue reading →

Oh Göttin Kali, was soll ich mit meiner Wut tun?

von Andrea Holzer

403911_10151101039882702_1583660359_nWie gut tut es, wenn ich mir erlaube, die Wut zu fühlen, ganz zu fühlen!

Nicht halb und dabei hoffen, dass sie im nächsten Moment verschwindet!

Nichts dabei erklären oder nach ihrer Ursache fragen, sie abschwächen. Nein!

Heute spüre ich sie im Körper als eine mächtige Kraft. Oh Gott, Göttin, Kali, was soll ich damit tun? Hilfe!

Doch ich wage, meinen Impulsen zu folgen, anders zu handeln als sonst. Continue reading →

Hilfe, ich bin gefühllos!

 

YashodharaWährend eine Frau in einem Tränenmeer nach Luft ringt, hegt eine andere eine gegenteilige Besorgnis. „Ich kann mich nicht wirklich fühlen. Ich drifte ab.“

Möglicherweise verbringt sie den Großteil ihrer Zeit in einer sehr vernunftmäßig orientierten Geschäftswelt und hat ihr Gefühlsleben wirksam in einem Aktenschrank abgelegt. Möglicherweise wurden ihre Grenzen verletzt und sie hat sich angewöhnt, sich in eine rosafarbene Traumwelt zurückzuziehen, wo sie sich vormachen kann, in Sicherheit zu sein. Möglicherweise ist sie auch einfach eine Frau, die sich wie ein tiefer samtigerWaldsee nur in sanften Wellenbewegungen regt.

Man kann weder sich noch andere zwingen, sich zu öffnen und nachhaltiger zu fühlen. Will man ein Kätzchen unterm Sofa hervorlocken, nützt es nicht viel, zu brüllen oder zu drängeln. Sanfte Geduld und entspanntes Annehmen des Gegebenen nützt in diesem Fall wahrscheinlich mehr. Continue reading →

Werden mich alle hassen, wenn ich Erfolg habe?

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Liebste Chameli, wie kann ich mich selbst gegen Neid schützen?

Ich habe so hart gearbeitet und bin jetzt erfolgreich, glücklich und in der Lage, solch eine schöne Arbeit zu tun…mit meinen Klienten, meinen Kursen, meinen Büchern und mehr…

Ich habe mir Neid und Eifersucht von meiner Seite aus auf viele Weisen angeschaut, aber ich mache die Erfahrung, dass wenn ich mich voll und ganz zeige, oder wenn ich über mich selbst spreche, Menschen beginnen, ganz seltsam gegen mich zu agieren, und ich wurde so oft angegriffen. Continue reading →